sg simmerberg

SG Simmerberg > Outdoor > Berichte

← zurück


Bericht Trainingslager Diepolz 16. - 18.01.2015

Animalische Berichterstattung
Trainingslager Diepolz
vom 16. bis 18.01.15

Freitag 16.01.2015

Am Freitag sind wir Schneeleoparden gegen 17:00 Uhr in Diepolz angekommen. Nach der Ankunft haben wir unsere Winterhöhle eingerichtet und es uns gemütlich gemacht. Bevor wir jedoch faulenzen konnten mussten wir noch etwas erledigen. Die einen gingen nach draußen, um ihre Kondition zu trainieren, die anderen sorgten für Essen.
Die Jagd ging quer durch die Wildnis in Richtung eines von Menschenhand errichteten Aussichtsturmes bei dem die Schneeleoparden hofften Beutetiere zu finden. Beim Rückweg erbeuteten wir einen saftigen Hirsch, welchen wir gleich nach der Rückkehr in unserer Höhle verschlangen. Das Mahl war fantastisch, weil das einzigartige Küchenteam sehr viel davon verstand Hirsche zuzubereiten. Währen die fleißigen Köche noch abspülten vertrieben die faulen sich ihre Zeit mit den Bälgern zu spielen. Nach dem beseitigen der Knochen spielte die ganze Schneeleopardenfamilie gemeinsam ein Spiel. Nach diesem Spiel gingen die Jungen in ihr Bett und die Erwachsenen spielten das berühmte Spiel vom Werwolf. Sie diskutierten hitzig, sodass die Jungen kaum schlafen konnten und die Älteren sich fast im Spielrausch zerfleischten. Zur Stunde des Wolfes legten sich dann auch die Älteren in ihr Bett und schliefen eine, für manche war es eine zu kalte und kurze Nacht. Am nächsten Morgen ging der harte Kampf ums Überleben weiter.

Laurenz, Emil und Valentin,
das königliche Küchenteam

Samstag 17.01.2015

"Dieser blöde Schnee" sagte die Amsel und blickte neidisch auf das hart arbeitende Küchenteam. Ich erblickte den leckersten und besten Obstsalat den ich je gesehen habe und außerdem auch viele andere Frühstücksspezialitäten. Als der Tisch fertig gerichtet war, fällt mir auf, wie perfekt er hergerichtet war.
Am liebsten würde ich jetzt drinnen am Tisch sitzen und ein paar Haferflocken futtern. Nur kurz machte ich mich auf den Weg zu meinem Nest und als ich zurück kam war wieder alles perfekt geputzt und aufgeräumt wie vorher. Nach kurzer Beratung strömten die Outdoorler aus dem Haus und vergnügten sich mit komischen Brettern unter den Füßen im Schnee.
Kurze Zeit später jedoch schnallten die ersten ihre Bretter schon wieder ab und errichteten Selbstbildnisse von Ihnen aus Schnee. Gleichzeitig versuchten Andere ihre ersten Flugversuche auf einer Schneerampe. Doch meistens endete es kopfüber im Tiefschnee. Alle hatten sehr viel Spaß im Schnee, was ich nicht verstehen kann, denn dieses blöde, kalte und weiße Zuckerzeugs behindert mich beim Fliegen und Essen suchen.
Auf einmal gingen alle wieder ins Haus, aber ich wußte nicht warum. Ein weiteres Mal blickte ich durchs Fenster und sah einen reichlich gedeckten Mittagstisch. Aber ich werde so etwas nie bekommen, sondern nur meine trockenen Beeren.

Soraya, Jakob, Lukas und Anselm

Mein Name ist Cosima, Känguruh Cosima. Kurz zu meiner Person: Mit dem Flugzeug kam ich von Sydney nach Deutschland. Ich arbeite als Privatdetektiv. Mein Beutel ist mein Arbeitsgerät. Zur Zeit bin ich an einem Fall bei der Outdoor SG Simmerberg tätig. Ich wurde von Johannes beauftragt, die Elite-Gruppe Langlauf zu observieren. In einem Hochsicherheitstrakt am Ort xy, der Ort darf aus ermittlungstechnischen Gründen nicht genannt werden, fand ein professionell organisiertes Biathlonrennen statt. Ich war beeindruckt von der physischen Verfassung der Outdoor. Vom 1. bis zum 4. Platz waren alle Läufer angestrengt und - wie nicht anders zu erwarten - topfit. Es war ein Kopf an Kopf, was sage ich, ein Ski an Ski, ein Stock an Stock, ein Treffer an Treffer Rennen. Die Hochform aller Teams haute mich schier vom Hocker. Ganz nach dem Motto "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" verschwand die ganze Gruppe im Haus. Ich vermutete Auslaufübungen und lag natürlich goldrichtig. Nacheinander versuchten sich die Sportler an diffizilen Yogaübungen. Alles was mir dazu einfällt: Sie sind in allen Lebenslagen topfit.
Bis ich auf die andere Seite des Hauses gehüpft bin, saßen alle schon am gedeckten Tisch. Es ist schlichtweg verblüffend wie schnell dieses Team ist. Ich versuchte die Geheimrezeptur ihres phänomenalen Abendessens durch regelmäßiges Hochspringen am Fenster zu entschlüsseln. Meine Mission mißlang leider, das Rezept bleibt ein Geheimnis.
Ich hüpfte wieder auf die andere Seite des Hauses. Dort konnte ich die Outdoorler bei gemeinschaftstärkenden Spielen beobachten. Ganz vorbildlich legten sie sich früh abends ins Bett. Für Außenstehende mag dieser Tagesablauf nach gedrillter Disziplin und unendlicher Anstrengung klingen, doch ich wußte schon im voraus, was mich erwartet. Grüße Cosima.

Lorenz, Johannes, Lara und Katha

Sonntag, den 18.01.15

Heute morgen wurde ich schon um halb sieben von vier kleinen Bengeln aus dem Schlaf gerissen. Das ist nun schon der dritte Tag, den die Menschen hier verbringen. Hoffentlich hat das bald ein Ende. Ich schlich den vier Jungs hinterher, die auf dem Weg nach draußen waren, um die Autos frei zu schaufeln. Einer der Rotzlöffel schaufelte mich aus Versehen auf und schleuderte mich im hohen Bogen zurück zum Haus. Das nenn ich einen guten Start in den Tag.
Da mein Magen knurrte schlich ich in die Küche um was Essbares zu finden, doch auch dort traf ich Zweibeiner an. Sie schnippelten und kochten und richteten ein leckeres Frühstück für die ganze Bande her. Nur ich bekam leider nicht viel ab, außer ein paar harter Nudeln vom Vortag, die auf dem Boden lagen. Diese schlugen mir ganz schön auf den Magen und ich verkroch mich wieder in meinem Loch. Nach einem erholsamen Schlaf rannte ich überglücklich durchs Haus, da die Menschen endlich verschwunden waren. Doch verdammt. Ich hörte Stimmen. Die Meute war zurück und breitete sich im Haus aus. Sie erzählten von einer wunderschönen Loipe in Gunzesried und wie tapfer die Kleinen den Buckel hinauf liefen. Das Wetter muss auh ein Traum gewesen sein. Als ich die Treppe herauf kam, saßen alle vor einem komischen, eckigen Kasten und schauten Zweibeinern auf Ski beim Sport zu. Langweilig, wenn man mich fragt. Nachdem sie ihr Zeug zusammengepackt haben und das Haus verlassen haben, hatte ich endlich wieder meinen Frieden.
Liebe Grüße
die Ratte Carlson

Max, Michi und Kim

IMG_3016
 
 

 gabys 22.01.2015




SPONSORS
architekturbüro schwertfirm