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Betretungsrecht in Bayern und Deutschland - Rechtslage

Info's für Biker

Leider werden zur Rechtslage der Mountainbiker in Bayern teils bewußt, teils unbewußt viele Falschmeldungen verbreitet.
So gibt es Falschaussagen dass Biker nur ab Wegen von 1,50 m Breite fahren dürfen, sowie dass jeder Eigentümer das Recht besitzt sein Grundstück beliebig für Biker zu sperren. Diese Behauptungen entbehren schlichtweg jeglicher rechtlichen Grundlage!

Damit Ihr Euch selbst ein Bild zur Rechtslage machen könnt, anbei die wichtigsten Gesetzestexte was uns Biker in Bayern betrifft. Hier könnt Ihr nachlesen daß gerade in Bayern eine sehr fortschrittliche Handhabung festgelegt ist. Sie basiert erstens auf dem uneingeschränkten Betretungsrecht Aller (= auch Biker) und zweitens auf die Rücksichtnahme Aller (auch hier sind wir Biker gemeint, denn Fußgänger haben immer Vorrang!). Alle Wege, auch speziell Privatwege, dürfen befahren werden, soweit sie dazu geeignet sind.
Das heißt aber auch, daß der Staat auf Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen setzt.
Dieser Verantwortung sollten wir auch gerecht werden, inden wir nicht um jeden Preis jeden Weg befahren.

Hier zwei Beispiele:
1. Auf einem Wanderweg ist grundsätzlich das Biken erlaubt, sofern er dazu geeignet. Nicht mehr zum Biken geeignet ist er z. B. dann, wenn hunderte von Wanderern gleichzeitig am Sonntag diesen schmalen Weg benutzen (da heißt es entweder schieben, oder den Weg meiden!).
2. Einen Wiesenweg zu befahren ist grundsätzlich erlaubt. Regnet es jedoch schon mehrere Tage oder führt der Weg steil bergab, so ist er dann für diese Zeit einfach nicht geeignet und sollte im Zweifelsfall auch geschoben werden.

Zur Vervollständigung anbei auch die Rechtslage aller Bundesländer.

Quelle: DIMB

verbotrad
Rechtslage_Deutschland.pdf Rechtslage_Deutschland.pdf  (~ 380 kb)
Rechtslage_Bayern.pdf Rechtslage_Bayern.pdf  (~ 44 kb)
 
 

 franzf 01.08.2006




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