sg simmerberg

SG Simmerberg > Outdoor > Berichte

← zurück


Transalp Simmerberg-Lago Maggiore 2009

Tourenbericht anbei, Bilder findet ihr hier: Bilder-MTB-Transalp-2009

Die Streckenbeschreibung in Goolge-Earth findet ihr ganz unten!

Trans Alp 2009
Simmerberg – Avegno bei Lago di Maggiore


15. 08.2009 – 22.08.2009


Teilnehmer:
Leader: Franz und Rainer
Fahrer: Anja / Sabrina / Rebecca / Johannes / Dominikus / Florian / Elias / Magnus
Begleitfahrzeug: Irmgard / Sabine / Sianca


1. Etappe

Von: Simmerberg
Nach: Weißbad, Appenzell
Km: 76
Hm: 1800


Wir kamen relativ pünktlich weg und Franz wollte den direkten Weg nach Weiler nehmen. Aber schon an der Krone wurde er darauf aufmerksam gemacht, dass es auch andere Wege nach Weiler gibt. Nach einer kurzen Rundfahrt durch Simmerberg landeten wir am Schanzenbuckel, wo sich Elias das erste Mal elegant abrollte. Nun ging es auf dem direkten Weg nach Bregenz.
Nach einer kurzen Rast am Harder Hafen ging es über den Rheindamm nach Lustenau. Von da an ging es gleichmäßig bergauf Richtung St. Anton.
Kurz nach einer Lagebesprechung welcher Weg genommen wird ging es ins Gelände.
Mini: „ die paar Treppen ( ca. 30 ) machen doch nichts, oben kann man leicht fahren“,
Es entpuppte sich aber als Irrtum und es folgte eine längere Schiebepassage.
Nach der Mittagspause ging es zügig weiter, so dass St. Anton schnell erreicht war. Nun ging es erstmal abwärts, bevor der nächste Anstieg Richtung Gäbris folgte. An diesem Anstieg wurden wir von Rentnern im wahrsten Sinne „ stehengelassen“. Sie überholten uns mit E-Bikes. Auf halber Höhe kam ein großer Holzbrunnen der kurzerhand zu einer Badewanne umfunktioniert wurde. Vom Gäbris aus hatte man eine wunderbare Aussicht und unser Etappenziel war auch schon in Sicht. Es folgte ein Trail hinunter ins Tal. Von nun an ging es relativ eben bis nach Weißbad. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste niemand, dass unser Übernachtungsplatz nicht wie angenommen im Tal liegt, sondern oben auf dem Berg.
Also folgte noch ein Anstieg von ca. 300 Hm. Oben erwarteten uns unsere Begleitfahrzeuge mit Irmi, Sabine und Sianca und ein geniales Quartier mit einer super Sicht Richtung Säntis. Beim Abendessen wurde festgestellt, dass einige Klappstühle für die Hanglage nicht so ganz geeignet sind. Nachdem die Schlafsäcke im Stroh und im Heu ausgebreitet waren schliefen alle schnell ein.

Rainer mit Florian



2. Etappe

Von: Weissbad
Nach: Klöntal
Km: 81
Hm: 2050


Es war ein wunderschöner Sonntagmorgen, als alle aus ihren Stroh-Heu-Betten erwachten. Nach einem ergiebigem Frühstück und einem Geburtstagsständchen für Eli fuhren wir einen lässigen Trail nach Brütigau. Von dort aus machten wir uns auf den Weg nach Weissbad zurück. Von dort ging es ohne Probleme zur Schwägelealp hinauf. Dort war ein großes „Schwinget“-event. Ein schwieriger Weg war es nach Nesslau runter. Von dort ging es hinauf und hinauf bis zur hinteren Höhe. 500 Hm ging es runter ohne Panne, bis Anja ihr Schaltauge wegen eines Sturzes verbog. Ein flowiger Trail wars bis zum Walensee, wo wir wegen der Verkehrsregelung Baden gehen „mussten“. Uns erwarteten noch harmlose 250 Hm. Oben am See trennten wir uns um den Urnersee. Didi, Mini und Eli fuhren den „Extrem-Waldweg“ um den See, während die anderen die Straße benutzten. Nach einem Platten von Didi und schwerem Unterzuckerproblem kamen wir erleichtert an den ruhigen Campingplatz an.

Die Nacht verlief ruhig, bis auf ein: „Didi, du schnarsch wie ein Schwein...“

Elias

3. Etappe

Von: Klöntal
Bis: Urnersee
Km: 66
Hm: 1000, bzw 2400


Wie immer wurde der Start durch letzte Fahrradreparaturen und Aufräumungsarbeiten verzögert. Als wir dann endlich starten konnten, fuhren wir natürlich einfach drauflos ohne in die Karte zu schauen und fuhren deshalb eine extra Runde das Tal hinaus. Doch nun als wir wieder auf dem Rechten Weg waren, ging es die ersten 800 Hm bergauf. Es ging einen lockeren Teeraufstieg auf dem uns leider immer wieder Motorräder störten. Oben angekommen, wurde erstmal ausgiebig gebrotzeitet. Von uns wurde dann ein Trail gesucht, der schnell gefunden war. Leider beinhaltete dieser aber noch nasse und glitschige Steine. Deshalb wurde ein besser befahrbarer Trail geortet, wobei Didi seinen Speichenbruch bemerkte. Dieser wurde nur mit ein bisschen Pflaster „repariert“. Dann ging es weiter bergab. Im Tal unten angekommen, wurde erstmal gebrotzeitet und der Kopf im eiskalten Brunnen erfrischt, und die Trinkflaschen aufgefüllt. Unten trennte sich dann die Gruppe. Die „Powerjungs“ fuhren mit Franz noch mal 1500 Hm bergauf, wobei Rainer mit seiner „Chillergruppe“ nochmals „nur“ 300 Hm bewältigte.
TOURENBERICHT „Powerjungs“:
Wir wollten noch extra Höhenmeter sammeln und nahmen deshalb den Weg über den Chinzeh-Pass, der auf 2079 Metern lag. Wir begannen mit dem harten Aufstieg von 600 Metern. Da waren die Jungs mit 1500hm natürlich am Start. Es ging recht flott und wir bewältigten die Höhenmetern in 3 Stunden. Oben angekommen, total erschöpft aber glücklich hatten wir einen wunderschönen Weitblick auf die herrliche Landschaft. Nun ging es los und wir stürzten uns wortwörtlich den Trail hinunter, denn Magi fabrizierte seinen 3. Sturz der Transalp. Dieser Trail war echt affengeil und total steil. Nachdem Magi sich von seinem Sturz erholte, ging es weiter über einen Höhenweg, auf dem wir aber plötzlich eine schreckliche Entdeckung machten: Wir mussten nochmal 100 Hm bergauf, vor der langen, schönen, abgasfreien Abfahrt zum Urnersee. Dies war auch nicht schlecht, weil uns doch nach einer Weile bergabfahren dies auf den „Sack“ ging. Wir waren froh, als wir endlich unten waren. Hier fuhren wir noch ein bisschen Windschatten zum Campingplatz. Dort angekommen, wurde noch in den See gesprungen, gegessen und friedlich eingeschlafen.
TOURENBERICHT „Chillergruppe“:
Ein paar von unserer Bikegruppe hatten sich an diesem Tag überlegt, dass 1000 Hm auch mal reichen würden und legten einen so genannten „Chillertag“ ein. Gemütlich radelten diese das Muortal an einem Bach bis nach Schlattli entlang. Dort ging es durch eine kleine Schlucht 250 Hm bergauf. Und diese waren der praller Sonne ausgesetzt und so machten wir einen kurzen Stop bei netten Schweizern. Dort fragten wir sogleich nach dem Weg, weil Franz seine Karte aufeinmal endete, und wir planlos waren. Doch wir fanden den Weg zum See hinunter, an dem wir nach Altdorf, immer direkt am See, vorbikten. Dort hatten wir auch den geplanten Zeltplatz gefunden, jedoch war dieser voll und überfüllt. Kurzerhand riefen wir unser Begleitteam an, jedoch waren diese selbst noch unterwegs und so reservierten wir die Plätze am Camping in Flüelen, „mit direkten Zugang zum Vierwaldstättersee“, in den wir sogleich reinsprangen. Es war so herrlich, dass wir gar nicht mehr „an Land“ wollten. Nach einer Weile kam die andere Gruppe an. Schmunzelt sahen wir, dass die Jungs und Franz auch mal richtig erschöpft waren…

Mini mit Magi & Anja

4. Etappe

Von: Flüelen am Urnersee
Bis: Fontana, Tessin
Km: 70
Hm: 1900


Am Dienstag, unser 4. Biketag, wollten wir etwas früher starten und waren auch alle fertig, als Didi noch seine Speiche auswechselte. Eigentlich kamen wir nie wie geplant los.. Dann starteten wir von Flüelen nach Altdorf. An der Reus ging es Richtung Amsteg entlang, bis der vor einem Querfluss endete und wir durch Wasser unter einer Brücke durchfahren mussten. Wobei man schon aufpassen musste, dass man am Rand fuhr, denn der „Unterwassersteg“ war nur ca. 1m breit. Wer also falsch fuhr, durfte mit seinem Bike baden gehen! Aber alle meisterten dieses Hindernis und es ging weiter nach Amsteg. Dort tankten wir nochmals Power, denn ab hier ging es nur noch bergauf! So fuhren wir auf Schotter nach Gurtnellen. Dort kauften wir noch etwas zu essen und da ging es weiter nach Wassen. Wir versuchten, nicht auf der Straße zu fahren, jedoch kurz vor Göschenen ging es dann doch mal auf die Passstraße. In Göschenen fanden wir einen Brunnen, den Anja sogleich ausnutzte und Mini von oben bis unten mit ihrem Haarschwung nass machte. Jeder hängte seinen Kopf rein und dann ging es weiter. Es war so heiß, dass wir die Hitze tatsächlich sehen konnten. Hoch nach Andermatt überholten uns 2 schnelle Radler, an die sich die Jungs gleich hinhängten (sodass diese auch mal ausgelastet waren). Die letzten Meter nach Andermatt bewältigten wir über eine Wendeltreppe, die ziemlich eng war! Oben ging es dann erst ein paar Kilometer hoch nach Hospental, wo wir an einem Bach unsere große Pause einlegten. Das Wasser war sehr kalt, da es vom Gletscher kam, was jedoch einige von uns nicht abhielt, rein zu springen. Nach Doping der Jungs (Powergel, hier zu erwähnen, dass wir Mädels das NIE benutzt haben!!!) bikten wir die alte Passstraße auf den Gotthard hoch. Wobei wir immer wieder Militärsoldaten trafen. Kurzzeitig radelten wir einen Trail bergauf, der manchmal recht matschig war. Dann auf der neuen Passstraße wieder, wurde ein kleines Rennen auf den Pass gemacht. Die letzten 150 Hm wurden auf einer Kopfsteinpflasterstraße bewältigt. Oben machten wir Pause an einem kleinen See, bei dem immer wieder Touristen mit dem Auto angefahren kamen (meistens Japaner) und stolz auf dem Gotthard Fotos von sich machten. Im Gegensatz zu diesen hatten wir 1860 Hm mit dem Rad bewältigt. Dann gings bergab, wo wir an einem Mann mit Tanga vorbei fuhren, der sich auf deinem Felsen bräunte. Es ging 150 hm Kopfstein bergab, dann fuhren wir auf den Trail, wobei Mini schon nach wenigen Metern einen Sturz hatte, und sich sein Knie nochmals aufschürfte. Danach fuhren wir ein kleines Stück auf der Kraftfahrstraße und kletterten dann einer freistehenden Kurve überhängend zum Trail hinunter! Klingt komisch, ist aber so! Hier die Adjektive unserer Gruppe, die Franz seinen Trail beschreiben sollen: „Groovie, cool, versteckt, geheim, affengeil“, kurz gesagt: einfach super! Anfangs war dieser wirklich noch ein Trail, nach und nach outetete sich dieser aber als alte Passstraße und so war noch reichlich Teer enthalten. Danach ging es einen Wanderweg am Hang entlang, der perfekten an unserem wilden Übernachtungsplatz endete, nämlich einer Schießanlage der Bundeswehr. Sabine und Irmi meinten: „Ja vor 2, 3 Stunden haben die noch hier geschossen…“. Sehr beruhigend fanden wir das! Nun hatten wir 77 km und 1900 hm bewältigt. Die „wenige Höhenmeterzahl“ zog unsere Durchschnitt von Höhenmetern am Tag leider nach unten, denn dieser war bis jetzt 2100 gewesen…Unsere Dusche war ein eiskalter Bach. Das Essen schmeckte und wir schliefen schnell ein, mit dem Gedanken nur noch einen Berg bis zum Ziel vor uns zu haben…

Anja

5. Etappe

Von: Fontana, bei Airolo
Nach: Avegno, Valle di Maggia
Km: 50
Hm: 1600


Aufstehen eigentlich wie immer, aber unser Schlafplatz war diese Nacht etwas ungewöhnlich. Irmi und Sabine hatten sich einen Platz in auf einer Wiese direkt in der Schießanlage von der Schweizer Bundeswehr ausgesucht. Zu erwähnen ist, dass es keine Klos gab und kein fließendes Wasser. Nur einen Bach, der am Abend davor als Dusche benutzt wurde.
Nach dem Frühstück ging es los. Ein paar Meter Straße und dann gleich 600 HM bei bis zu 25% Steigung bergauf bis zur Alpe Cristallina, wo erst mal alle ordentlich Durst hatten. Nach dem Trinkflaschen auffüllen konnten wir noch ca. 10 Minuten fahren und dann zweigten wir auf die Schiebepassage ein. 750 Hm hieß es dann schieben und tragen, wobei man einzelne Stellen auch fahren konnte. Zu diesem „Weg“ ist noch zu sagen, dass es ein hochalpiner Wanderweg war. Das heißt, dass uns bis auf einen Biker, der sich auch dort oben verirrt hatte, nur Wanderer mit richtiger Bergausrüstung entgegen kamen.
Nach ungefähr 560 Höhenmetern Schiebepassage fiel unser Blick zum ersten Mal auf unser Ziel. Die Hütte Cristallina auf 2500 Metern. Aber schließlich war sie doch noch weit entfernt und so mussten wir uns weiter quälen. Die einzige Motivation war, dass es der letzte Tag war und sich alle auf unser Transalpziel das Maggiatal freuten. Schlussendlich hatten wir aber auch diese einigen Meter zur Hütte hinauf noch bewältigt und alle konnten sich oben freuen, als es zur Belohnung einen ganzen Topf Pommodoro-Nudeln aus der Gemeinschaftskasse gab. Wir hielten uns noch ein paar Minuten vor der Hütte auf der Sonnenterrasse auf, mussten dann uns dann aber auch gleich wieder auf den Weg machen, dass es schon in ein paar Stunden dunkel wurde und wir noch 2355 Höhenmeter bergab zu bewältigen hatten. Bei der Losfahrt an der Hütten hat der Hüttenwirt noch ein paar Fotos von uns gemacht, da er ja sonst nur selten so viele Biker, zudem auch noch Jugendliche, dort oben zu sehen bekam. Nach dem nun unser Bauch voll war und bei manchen vielleicht die Angst vor dem kommenden Trail weg getrunken, ging es in die letzte lange Abfahrt der Transalp. Wir waren auf ca. 2600 m und mussten auf die Höhe des Lago Maggiore bzw. dem Maggia Tal.
Auf dieser Höhe, selbstverständlich, ging es gleich mit scharfkantigen Steinen und richtigen Felsbrocken auf dem Trail los, was Magi nach einer Weile durch einen Platten zu spüren bekam. Nach kurzer einigermaßen fahrbarer Strecke ging es an einem Gletscherstausee vorbei, wohlgemerkt rechts 20m steiles Absturzgelände und links ebenfalls steil hoch. An einigen Passagen meinte Franz, das wir hier doch lieber schieben oder tragen sollten, da es bei einem Sturz bzw. Überschlag zu einer unsanften Landung incl. Rollpassage und anschließendem Bad im Eiskalten Wasser enden könnte...was Gott Sei Dank nicht passierte. Ein Stück weiter war ein super Schneefeld zum „Snowbiken“, was wir natürlich genüsslich taten. So ging es dann ein paar Meter schlitternd und immer fast hinfallend weiter bis der hochalpine Weg weiterging zu der nächsten Tragepassage. Hier wäre ein Kletterseil zur Hilfe nicht schlecht gewesen, wir bewältigten das Steile abwärts Tragestück aber auch ohne. Die nächsten Meter waren wieder gut fahrbar, es kam noch ein weiteres Schneefeld und noch ein bisschen schieben, tragen, fahren, schieben und tragen bis wir auf einer Teerstraße landeten. Diese verband aber nur den dortigen Stausee mit der Bergstation. Auf diesem weg ging es kurz abwärts, bis Franz, abgelenkt von einer hübschen nennen wir sie mal Heidi, die einem Almwirt beim melken half, fast in den Zaun der auf der Straße war, raste. Er hatte Glück, es kam nur sein Reifen zu Schaden....
Bei der Bergstation angekommen ging es über die Terrasse einer Wirtschaft auf den nächsten Trailteil. Mann konnte viel fahren, Frau eigentlich auch, taten es aber nicht so....
Es ging dahin mit fahren, schieben, tragen, schieben, fahren, tragen, fahren, schieben, bis wir in ein Waldstück mit schwierigem aber Fahrbarem Trail kurz pausierten, da Maggi seine 2ten Platten am Hinterrad hatte. Es ging aber auch gleich weiter, dank Franz Erfahrung im Schlauchwechseln.
Auf dem jetzt gut fahrbarem Schotterweg kamen wir gut voran und waren bald auf der Teerstraße Richtung Lago Maggiore/ Campingplatz Piccolo Paradiso.
Auf den letzten 10 km machten wir noch ein schönes Windschatten fahren mit Zugpferd J. Dietrich (10kw/15PS). Nach ca. 30min war es dann endlich soweit.... wir waren da!!
Zwar war es schon Spät, aber egal, die heiße Dusche und eine große Pizza erwarteten uns.
Franz zapfte sogleich sein 5l Fass an und wir konnten mit dem ausruhen beginnen.

Didi & Sabrina


6. Tag, Ruhetag - Baden (Rebecca)

Einen wohlverdienten Ruhetag bei wolkenlosem Himmel in den göttlichen Badegumpen des Maggia-Flusses verbringen wir mit pausenlosem Schwimmen, Springen und Schlafen – herrlich.

7 .Tag, 2 Gruppen:

Um 6 Uhr schleichen wir uns alle aus den Schlafsäcken, den am Zeltplatz ist noch Nachtruhe. Die Hitze und angesagte Gewitter machens aber nötig.

Gruppe 1: Klettern am Speroni die Ponte Brolla Quarzo 5+
Nico, Anja, Franz, Sabrina, Irmi 11 Seillängen
Ganz anders und als Radfahren und ungewohnt ist die Granitkletterei mit gestern noch angereistem Nico. Heute ist es diesig, heiß, aber die Klettrei ist sehr schön. Wir sind alle stolz, als wir oben ankommen und ziehen gerne die engen Kletterschuhe aus. Nicht schlecht staunen wir über das am Abgrund aufgebaute Badeplätzchen von einem Pärchen am Biwak. Der Abstieg ist wie eh und jeh schwer zu finden und wahnsinnig steil und beinahme weglos. Obwohl die Quarzo doch viel begangen wird.
Vor dem Gewitter kommen wir gerade pünktlich und zufrieden am Zeltplatz an.

Gruppe 2: Radtour der „Powerjungs“ am Lago di Maggiore

Um 6 Uhr morgens standen alle gemeinsam auf. Start war um halb 8 nach Frühstück und gewohntem Rucksackpacken. Am Gumpen vorbei ging es ins nächste Dorf. Mit viel zick-zack und um viele Ecken und immer auf dem Radweg entlang zum Lago Maggiore. Halb umrundet setzten wir unsere Reise an einem Fluss fort. Im ort angekommen, kauften Didi und Magi extra Nachschub von Riegel. Der Anstieg begann steil und holprig auf einer alten Römerstraße. Nach kurzer Rast setzten wir unseren Anstieg fort. Mit viel Mühe und sehr wenig Wasser erreichten wir die Mittelstation. Diese lag auf 1150 Hm. Die Foppalpe lag auf 1500 Hm. Dort genossen wir eine kühle Cola und unsere Brotzeit. Wegen schlechter Witterung verlegten wir unsere Abfahrt auf einen downhill-Trail und nicht auf die von Franz empfohlene Abfahrt. Das war mit viel Sprung und Steilkurven versehen. Es war ein anspruchsvoller Downhill, den wir mit RESPEKT und einem „fast Sturz“ meisterten. Nach einer kurzen weiteren Abfahrt kamen wir auf einen WM-Trail von 2003. Dieser war schon ziemlich verwuchert und verwachsen, aber trotzdem zu bewältigen. Eine lange Strecke auf der Autobahn und wir kamen wieder zum Lago Maggiore, wo wir vor dem anziehenden Sturm flüchteten. Mit viel Mühe und Gegenwind kamen wir zu einem Gumpen, wo wir die anderen trafen. Ein Sprung ins Wasser und dann fuhren wir zurück.

8.Tag, Abreise

Outdoor_Transalp_2009 343
Statistik_MTB_Transalp_2009.pdf Statistik_MTB_Transalp_2009.pdf  (~ 170 kb)
 
Strecke-Outdoor-Transalp-2009-Lago-Maggiore.kml Strecke-Outdoor-Transalp-2009-Lago-Maggiore.kml  (~ 792 kb)
Etappenziele-Outdoor-Transalp-2009-Lago-Maggiore.kml Etappenziele-Outdoor-Transalp-2009-Lago-Maggiore.kml  (~ 9 kb)
 

 irmif, franzf 26.09.2009




SPONSORS
architekturbüro schwertfirm