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Bericht vom Trainingslager in Diepolz vom 11. - 13. Januar 2013

Freitag:
Nachdem unsere Koffer gepackt waren, ging es mit großer Vorfreude auf ein tolles Wochenende, auf die Loipe nach Kalzhofen. Dort wurden die ersten Aufnahmen für die Videoanalyse gedreht. Einige von uns küssten unsanft den Schnee. Nach ca. ein einhalb Stunden teilten wir uns in verschiedene Autos auf und machten uns auf den Weg nach Diepolz. Im Pfarrheim angekommen suchten sich alle ein passendes Zimmer. Nachdem sich das Kochteam frisch geduscht an die Arbeit machte, haben die anderen der Gruppe die Zeit mit Spielen verbracht. In der Küche ging es zur Sache, es wurde gewaschen, geschnitten und geweint. Am Ende gab es ein super feines Essen. Nachdem die Raubtierfütterung vollbracht war, gestalteten wir den Abend mit witzigen Spielen und ernsthaften Diskussionsrunden. Um 12 Uhr schliefen die Dorfbewohner vom Düsterwald ruhig ein, da sie wussten, dass die Bäuche der Wölfe bereits gestopft waren.

von Anselm, Hannah und Lara

Samstag
Der Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück. Nachdem alle angezogen waren luden wir die Skier ein und quetschten uns zu 11 in zwei Autos. Anschließend fuhren wir nach Oberstdorf auf die WM-Loipe. Angekommen macht sich das Alzheimer bei Winnie bemerkbar, denn alle außer er hatten die Ski dabei, denn seine vergaß er in Diepolz. Beim Warmlaufen besuchten wir die Skiflugschanze, ohne Winnie, weil dieser sich währenddessen Ersatzski suchte. Danach wurde der Burgstallsteig bezwungen. Oben angekommen war Mr. Alzheimer wieder da, mit Ski und viel zu großen Stöcken. Die Mädchen sausten den steilen Burgsteig wieder hinunter, während die coolen Jungs und Herr Vergesslich die ganze Runde bis Spielmannsau liefen. Die Jungs und Winnie lieferten sich ein Rennen den Burgsteig hinunter, während die Mädchen mit Pizzaschnitte und viel Vorsicht hinunterschneckten. Unten im Stadion warteten bereits die Mädchen auf Mr. Alzheimer und die coolen Jungs. Alle wieder vollständig übten wir mit einigen Schwierigkeiten auf der glatten und langsamen Loipe die Kurventechnik. Nachdem alle mit ihren Versuchen zufrieden waren quälten sich die meisten noch einmal den Burgsteig hinauf, sausten wieder hinunter und liefen mit den letzten Körnern zum Auto, wo eine verdiente Brotzeit auf uns wartete. Beim Heimfahren kämpften wir mit Themenquiz um den ersten Duschplatz. Nachdem alle geduscht hatten startete das Super-duper- coole Kochteam mit Zwiebelschneiden. Heraus kamen 5-Sterne gourmetfähige Älplermaggronen welche jedem mundeten. Beim traditonellen abendlichen Wolfspiel waren alle sehr müde und manche gingen nach hitzigen Diskussionen nicht gut gelaunt ins Bett.

Kim, Sianca und Vale

Sonntag
6:30 Uhr: Das Frühstücksteam macht sich ganz alleine auf den Weg zur Loipe. Nach eineinhalb Stunden härtestem Konditionstraining richtet es das beste Frühstück aller Zeiten unter äußerst miserablen Zuständen. Um 11 wecken sie nach einer ausgiebigen Joggingrunde ( ich Merke an: Tee schon kalt ) die anderen Teilnehmer. Dann wach ich auf. Verdammt, es ist schon halb neun wir müssen jetzt das Frühstück richten, kommt mir der furchtbare Gedanke, doch ich schlafe wieder ein. Doch dann geschieht es: die Tür geht auf, ich presse fest die Augen zu, doch die Stimme lässt sich nicht ausschalten:"Ihr habt verschlafen!" Doch das Schlimmste kommt erst jetzt:"Aufstehen". Wir rasen, nein besser wir kriechen in die Küche. Dann kommen die gierigen Geier und stürzten sich auf unser hervorragendes Frühstück. Nachdem wir jegliches Einrichtungsstück der Küche aufs Sauberste poliert hatten, machen wir uns auf den beschwerlichen Weg zur Loipe. Das Frühstücksteam ist den Anderen gnadenlos überlegen und das nach 3 Stunden härtestem Konditionstraining. Doch dann wach ich wieder auf, ich stehe immer noch am Anfang der Loipe. Die Anderen sind schon weg. Zum Glück sind die übrigen 2 vom Frühstücksteam auch eingeschlafen, ich stupse die an und wir legen los: Verbessern unserer Technik, Konditionstraining, Staffelrennen. Nach 2 Stunden hartem Training ist uns klar: wir sind gnadenlos am Ende und können heute nicht mehr trainieren. Das halbe Frühstücksteam findet sich in der Küche wieder (schon wieder) und schuftet wie verrückt. Ich kneife mir in den Arm, doch ich wache nicht auf. Ich bin ernsthaft am arbeiten und hochmotiviert. Das Essen findet großen Anklang (war ja eigentlich klar bei dem Frühstücksteam). Dann treffen sich alle, um das Frühstücksteam zu loben und zu preisen. Wir werden hochgehoben und die Meute schreit:"Lang lebe das Frühstücksteam !" Doch dann kneift mich ein Frühstücksteamkamerad und ich schreibe den Bericht zu Ende. Viele liebe Grüße, das Frühstücksteam.
PS: Die anderen Gruppen sind lang nicht so ideenreich, motiviert und sportlich wie wir.

Katharina, Magnus, Michaela

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 gabys 15.01.2013




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